Sebastians Australien-Blog

Ein Semester auf der anderen Seite der Welt.

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Sydney.

Ich bin also letzten Samstag nach Sydney geflogen, um mir auch mal eine andere Stadt anzusehen. Dann fang ich einfach mal vorne an…

Ein erster Unterschied zu Melbourne ist das öffentliche Verkehrssystem (jepp, direkt das Spannendste zuerst). Da die vor einer Weile die Trams aus Sydney rausgeworfen haben und kein einheitliches Preissystem für Züge, Busse und Fähren haben, muss man sich dort mit einem echt komplizierten System und fiesen Preisen für jede einzelne Fahrt rumschlagen. Also bin ich nur mit dem Zug vom Flughafen zum Bahnhof „Central“ gefahren (das hat etwa dreimal so viel gekostet, wie die Reise zum Flughafen in Melbourne – allerdings mit einem kleinen Kniff…)  und hab von da an alles zu Fuß gemacht. Und das war einiges…

Als ich beim Bahnhof dann das erste mal nach draußen gelassen wurde (Bahnhof unter dem Flughafen und das meiste der Strecke unterirdisch), habe ich dann den nächsten Unterschied festgestellt. Das Wetter. Zur Erinnerung, wenn hier Juni/Juli ist, entspricht das der Jahreszeit, die bei uns Dezember/Januar wäre, also Winter. In Melbourne versuchen die wenigstens, sowas ähnliches wie einen Winter zu schaffen und immerhin kann man hier nachts auch eine dicke Jacke tragen. Temperaturen unter Null kennt man hier aber nur von hohen Bergen oder Geschichten aus fernen Ländern. In Sydney hingegen wird das mit dem Winter nichtmal mehr versucht – Das ist höchstens ein Frühling. Ich bin jedenfalls tagsüber stets im T-Shirt rumgelaufen. (Stellt euch das mal in unserem Winter vor)

Ansonsten wirkte Sydney auf mich auf der Strecke vom Bahnhof zum Hostel kaum anders als Melbourne. Im Grunde sind mir erstmal nur die Hinweise an Kreuzungen aufgefallen, in welche Richtung man zu gucken hat (wahrscheinlich, um die Touristen in Hotels statt Krankenhäusern unterbringen zu können). Als ich aber im Hostel eingecheckt hatte und mich mal ein wenig umgesehen habe, ist mir dann aber aufgefallen, warum Sydney so viel bekannter ist. Guckt euch das Foto an:

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Das ist einfach am Ende der Straße auf der das Hostel ist. Recht abseits. Sydney liegt nicht wie Melbourne einfach am Ozean, sondern die ganze Stadt (zumindest innen, also da wo ich war) ist mehr oder weniger ein Hafen und von Wasser durchsetzt. Die Stadt platzt nur so von schönen Stellen, an denen man am Wasser mit hübschen Lichtern dahinter sitzen kann.

Der Nachteil ist, dass in Sydney einfach viel zu viele Touristen rumlaufen und alles darauf ausgelegt ist. Also richtige Touristen, nicht Backpacker. (Der Backpacker macht sich sorgen, wie er möglichst sein Geld nicht für überteuertes Essen und Wohnen ausgeben muss, während er das Land und die Leute kennen lernt, indem er einfach drin lebt und mit den Leuten quatscht. Der Tourist macht sich sorgen, dass ihm sein Geld nicht gestolen wird, während er versucht das Land und die Leute kennen zu lernen, indem er es aus für ihn gebauten Touristen-Bars zusammen mit anderen Touristen fotografiert und von Touristen-Führern in seiner eigenen Sprache erklären lässt :P) Jedenfalls fand ich die meisten schönen Stellen ein wenig überrannt und von Hotels und Bars eingesperrt. (Nicht zu negativ sehen. Hab noch ein paar gute Stellen gefunden und zu den richtigen Zeiten kann man auch vieles für sich haben.)

Auf den Fotos da unten gibts das Sydney Hauptprogramm. Die Harbour-Bridge, die Oper (von der Harbour-Bridge aus fotografiert) und den Darling-Harbour (die ersten beiden Fotos). Das Kriegsschiff, das alte Segelschiff und der popelige Leuchtturm im Darling-Harbour gehören übrigens zu einem Schifffahrtsmuseum, bevor sich jemand wundert…

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Die schönste Ecke, von der es außerdem beide Wahrzeichen (Harbour-Bridge und Oper) gleichzeitig zu sehen gibt, gibts auf den folgenden beiden Fotos zu verschiedenen Tageszeiten. Da musste man auch weit genug hinlatschen, so dass man da seine Ruhe hatte. Abgesehen von Joggern, die mir auf der Stahlplattform dauernd die Nachtfotos verwackelt haben…

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Natürlich habe ich auch den einen oder anderen Cache eingesammelt. Da war nichts ungewöhnliches dabei, aber eine Serie (von der ich übrigens dank schlechtem Empfang nicht einen Cache gefunden habe) hat mich noch auf ein paar interessante Orte hingewiesen. Als Beispiel geb ich mal zwei Fotos, auf denen man es noch halbwegs sehen kann:

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Na? Erkannt? Nicht? Na schön, hätte ich auch nicht, wenn ich nicht drauf gestoßen worden wäre… Die meisten von euch haben diese beiden Orte aber schon mal gesehen. In einem Film…

Immer noch nicht? OK, ich wäre auch noch immer nicht drauf gekommen. Deswegen gibts hier zwei YouTube-Links mit den entsprechenden Szenen aus dem entsprechenden Film. Zum ersten Foto gibts diesen Ausschnitt. Das linke Gebäude auf dem Foto ist das, welches nach der Szene mindestens eine neue Fassade braucht, während das rechte nur eine kaputte Scheibe zu beklagen hat. Beim zweiten Foto muss man in dieser Szene auf den Brunnen und das Gebäude im Hintergrund achten. Die Cache-Serie hat mir noch zwei solcher Orte gezeigt, aber die kann man nur noch erkennen, wenn man bestimmte Details im Hintergrund von einzelnen Bildern des Films vergleicht…

Nachdem ich jetzt diese etwas unbekanntere „Sehenwürdigkeit“ vorgestellt habe, folgt nun endlich das Foto. Dieses eine Foto, welches jeder gemacht haben muss, bevor er Australien verlässt. Noch typischer als das Ich-vor-einem-Känguruh-Schild-Foto. Man könnte fast meinen, die Ausreise würde verweigert, wenn man es nicht gemacht hat, denn es gibt wohl kaum jemanden der es geschafft hat Australien zu besuchen, ohne dieses Foto gemacht zu haben…

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So, dann bring ich hier noch ein Panorama vom Darling-Harbour bei Nacht unter…

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…und erzähle noch schnell, dass ich auch wieder zurück gefunden habe. Wenn auch mit über einer Stunde Verspätung, da wegen Wind nur eine Landebahn in Sydney benutzt werden konnte. Dafür war dann wenigstens der Flug ein bisschen unterhaltsamer :)

Noch kleinere Abschlussreise

Nun ist auch die Klausur geschrieben und es sind nicht mal mehr vier Wochen bevor ich zurück nach Deutschland komme. Jetzt wollte ich mir ursprünglich ein bisschen was von Australien ansehen, habs dann auf Canberra und Sydney reduziert und muss mich jetzt wohl sogar nur auf Sydney beschränken.

Eigentlich dachte ich, man kann Canberra prima auf dem Weg nach Sydney einsammeln und hatte gedacht, das mit dem Zug zu machen. Da habe ich aber offensichtlich zu sehr in deutschen/europäischen Größenordnungen gedacht, wo man ja ohne Probleme „mal eben“ in die nächste große Stadt mit dem Zug fahren kann. Hier ist diese „nächste große“ Stadt aber etwa 640km (damit kommt man locker von der westlichen zur östlichen Grenze Deutschlands) entfernt und hat nichtmal eine direkte Schienenverbindung zu Melbourne. (Aus Sicht der Ozzies ist Canberra auch eh keine große Stadt, auch wenn es die Hauptstadt ist…) Die offizielle Zug-Verbindung von Melbourne zu Canberra endet irgendwo in der Pampa und wird per Reisebus zu Ende geführt. Aber nur, wenn man rechtzeitig vorher reserviert hat und genügend Zeit und Geld mitbringt.

Nach Sydney gibt es zwar eine durchgehende Verbindung, aber nach Sydney mit dem Zug zu fahren kostet nur ein paar Dollar weniger als hin zu fliegen. Dafür bekommt man auch was für sein Geld, nämlich 11 Stunden rumsitzen. (Wenn man über Nacht fährt und liegen will, kostet es weit mehr als der Flug. Wer macht denn sowas?)

Also habe ich jetzt nen günstigen Flug gebucht und werde mir vom 28.6. bis zum 2.7. Sydney ansehen…

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    Also erstmal zur Info: Ich hab immer noch kein Internet und erstmal wieder keine Idee, wie ich das hinbekommen soll…

    Aber jetzt zum eigentlichen Thema. Die „Great Ocean Road“ entlang zu fahren stand ganz oben auf meiner Liste der Dinge, die ich hier machen wollte. Also habe ich im StudiVZ die Augen nach Leuten offen gehalten, die das auch machen wollen und welche gefunden. Dann haben wir uns letzten Donnerstag auf ein Bierchen getroffen und es schien nicht zu klappen, weil ich Freitags zu lange Uni habe. Doch dann Freitag die Überraschung…

    Ich sitz in der Bibliothek (mein üblicher Internetzugang) mit einem Australier aus einem meiner Kurse, als ich merke, dass ich 3 verpasste Anrufe und 2 SMS in der letzten Veranstaltung gesammelt habe. Also zurückgerufen und erfahren, dass ich noch schnell vorbei kommen kann, um doch noch mitzufahren. Also alles schnell in den Rucksack gestopft, mit dem Fahrrad in die Stadt zur verabredeten Autovermietung gegurkt und Fahrrad angekettet.

    Da hatte ich dann das Vergnügen, uns aus der Stadt herauszumanövrieren. Das Fahren ist ja nicht das Problem, aber die Stadt ist zu stressig, also wäre es nett, wenn ich das mache :) Nun folgt also ein Abschnitt über Autofahren in Australien. Wens nicht interessiert, der sollte zu den ersten Bildern scrollen…

    Autofahren in Australien

    Überraschenderweise ist das große Problem nicht, dass die Leute links fahren. Daran gewöhnt man sich schnell und da ich jetzt schon einiges mit dem Fahrrad gemacht habe, war das echt kein Problem. Man hat bei kleinen Anwohnerstraßen manchmal noch den Impuls, rechts zu fahren, aber das merkt man recht schnell.

    Das Problem ist, dass auch der Wagen verkehrt herum ist. Das bedeutet, dass man mit links schaltet und der Hebel für den Blinker rechts ist. Man erkennt Leute, die das erste Mal links fahren daran, dass sie mit dem Scheibenwischer blinken… (Ein kleiner Nachtrag: Ich habe eben von einer Australierin aus einem meiner Kurse erfahren, dass das auch Australiern gerne mal passieren kann, weil bei manchen Import-Autos das Lenkrad zwar auf die richtige Seite kommt, der Blinker aber bleibt wo er ist.)

    In Melbourne selbst zu fahren ist dabei aber tatsächlich nicht ganz so einfach. Das liegt einerseits an abgefahrenen Konzepten, wie „rechts Abbiegen nur von der linken Spur“ in engen Straßen und andererseits daran, dass man selbst bei fünf Spuren erst dann ein Schild findet, welche Spur wofür ist, wenn man längst in die falsche Richtung abgebogen ist. (Zur Erklärung dieses rechts-Abbiegen-Konzepts erklär ich das mal Spiegelverkehrt, wie es bei uns wäre: Stellt euch vor, ihr wollt links abbiegen. Dann müsst ihr ja auf den Gegenverkehr warten und blockiert alles. Hier wird dann die rechte Spur für Links‑ und Rechtsabbieger verwendet, so dass man auf der rechten Spur fast über die ganze Kreuzung gradeaus fährt, stehen bleibt und links blinkt. Da wartet man dann bis der Gegenverkehr weg ist und der Verkehr von hinten links an einem vorbeigefahren ist, bevor man abbiegt. Kompliziert? Jetzt stellt euch das noch spiegelverkehrt vor… In der Praxis ist das aber gar nicht so schlecht.)

    Ganz anders sieht es auf dem Freeway aus. Das oberste Tempolimit ist 100 km/h und offenbar gibt es drakonische Strafen, die dafür sorgen, dass sich wirklich jeder daran hält. Wo in Deutschland die rechte Spur dank LKWs etwa 80 km/h und die linke Spur mindestens 20 km/h mehr als das Erlaubte fährt, hat man hier gerne mal vier Spuren, auf denen alle Autos in etwa gleich schnell nebeneinander her tuckern. Was bei uns ein Raser ist, der auf der linken Spur dicht auffährt und mit 50km/h schneller als erlaubt alles in kürzester Zeit hinter sich lässt, sind hier Leute, die 110 km/h fahren und die man selbst eine halbe Stunde später noch am Horizont sieht. Tatsächlich gab es auf dem Weg eine Geschwindigkeits-Anzeige, die gar nicht mehr zeigen konnte als 107 km/h.

    Okay, so viel zu dem trockenen Teil der Hinfahrt von Melbourne aus. Kommen wir also zum eigentlichen Teil, der

    Great Ocean Road

    Tag 1

    Die Straße heißt zwar schon ein paar Meter vorher so, aber richtig los geht es erst bei dem großen Schild, an dem man natürlich aussteigen und Fotos machen muss. Eine prima Gelegenheit, auch meine Reisebegleitung vorzustellen:

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    Julia, Geli und meine debil grinsende Wenigkeit. (Mein Hüpf-Foto zeig ich hier nicht. Gibt aber später noch eins…)

    Vom ersten Tag gibt es aber nicht so viel zu berichten. Wir haben unser Auto „Blinky“ getauft, die Kakerlake, die in unser Auto gekrochen ist und nie wieder gesehen wurde „Roachy“ und sind ohne nennenswerte Zwischenstopps bis nach Port Campbell durchgefahren, um den ganzen verpassten Kram später auf dem Rückweg zu sehen. Warum aber bereits das befahren der Great Ocean Road großartig ist, zeigt hoffentlich das kleine Video:

    Tag 2

    Schleßlich sind wir dann in einem Hostel in einem 14er-Zimmer gelandet, um am nächsten Tag die „Twelve Apostles“ bei Sonnenaufgang zu sehen. Zwar ist der Sonnenaufgang nicht direkt über den Twelve Apostles und es war leider leicht nebelig, aber der Anblick ist schon beeindruckend. Fanden auch die ganzen Fotografen…

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    Wir sind dafür extra um 7:00 Uhr losgefahren und es war abgesehen von der Kette aus Stativen und DSLRs, die ihr oben seht nicht viel los. Ich will mir aber nicht vorstellen, wie viele Menschen da abends rumstehen…

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    An der Stelle der Great Ocean Road gibt es wirklich alle paar Meter einen interessanten Felsen im Ozean. Man könnte jetzt meinen, das sind doch nur Steine im Wasser – Hat man einen gesehen, dann… Aber schaut euch einfach die Fotos an. Auch der nächste Stopp bei „The Arch“ hat sich gelohnt.

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    Und ein kleines Video davon konnte ich zwischen Gelis Fotos auch noch finden:

    Der nächste Stein im Wasser wird „London Bridge“ genannt. Echt krass, was die Natur ganz alleine konstruieren kann. Hat nur nicht ewig gehalten.

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    Dann der vorerst letzte Stopp zum Thema „Stein im Wasser“ (und mein Favorit, auch wenn alle anderen immer von den Aposteln schwärmen). „The Grotto“ (bin mir zumindest recht sicher, dass das so hieß)

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    Danach gings dann erstmal nach Warrnambool, wo der Strandbesuch jedoch eher kurz wurde, da es etwas zu wolkig und damit zu kalt für mehr war. Hab also nicht wirklich was interessantes zu erzählen, aber nen Stapel Hüpf-Bilder (laut Julia ein absoluter Trend *gg*), viele Sand-Mal-Fotos und ein paar Fish-and-Chips-Ess-Bilder, von denen ich einfach mal drei raus suche:

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    Das war dann auch der weiteste Punkt auf der Strecke und hier ist auch die Great Ocean Road schon zu Ende. Also umdrehen und auf dem Rückweg noch eine nette Stelle mit Steinen im Wasser einsammeln :)

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    Jetzt kommen wir aber mal zu etwas lebendigerer Natur. Es ist zwar nicht ungewöhnlich, in Australien skurile Felsen zu finden, aber irgendwie gibts da doch noch was anderes ungewöhnliches… Eigentlich wollten wir als nächstes einen Leuchtturm sehen, aber um die nicht wirklich vorhandene Spannung hierzu direkt abzubauen: Es war nur ein Aussichtspunkt und der war doof. Aber auf dem Weg dahin ist uns ein Schild aufgefallen:

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    Das klingt doch vielversprechend… Ab diesem Schild haben die Mädels nur noch in die Bäume gestarrt und ich war darauf vorbereitet bei dem kleinsten „Da is einer!“ herauszufinden, ob der Wagen ABS hat. Und schon nach kurzer Zeit war da auch einer. Und dann noch einer und dann eine ganze Menge. Leider sind die Viecher so hoch in den Bäumen, dass die selbst mit Zoom schlecht draufkommen. Daher gibts jetzt ein beschnittenes Bild und ein kleines Video von einzelnen Koalas:

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    Kurz darauf gabs übrigens noch ein Schild, aber das Tier dazu konnten wir nicht finden. Genau genommen haben wir es aber auch nicht wirklich gesucht.

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    Und wo wir grad bei komischen Tieren sind und ich gerade ein Bild davon zwischen Julias Fotos sehe:

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    Was sind das für komische Viecher? Die haben wir jedenfalls öfters gesehen. Sieht einerseits ein bisschen nach einer Papageienart aus, aber die Vögel sähen bestimmt besser aus, wenn man dann nicht inkonsequent gewesen wäre und eine Taube hinten drangeschraubt hätte…

    Irgendwann war es dann auch wieder Abend und wir mussten uns ein Hostel in Apollo Bay suchen. War erstmal etwas schwieriger weil eine Menge belegt war und Apollo Bay nicht sooo groß ist, aber wir haben dann noch ein sehr kultiges gefunden. Erstmal haben wir uns gefragt, wo in dem kleinen Gebäude die Leute unter kommen sollen, aber dann hat uns (die extremst nette) Herbergsmutter zum „Zimmer“ geführt und wir haben verstanden. Das Hostel ist ein Gebäude mit Küche und Gemeinschaftsraum und dahinter stehen Wohnwagen zum schlafen. Das ganze Teil sieht ein bisschen aus wie ein Trailer-Park.

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    Tag 3

    Nach unserem Plan wollten wir am nächsten morgen dann zu einem Treetop Walk und den Triplet Falls, aber auf der Karte waren nur Straßen eingezeichnet, die nach extremem Umweg aussahen. Also haben wir die (extremst nette, aber auch sehr gesprächige) Herbergsmutter gefragt und nachdem sie uns ein komplettes Tagesprogramm an (durchaus guten) Tipps gegeben hat, empfahl sie uns einen der Wege auf der Karte. Hm… Ich hatte aber auf dem Hinweg noch an einer anderen Stelle eine Straße gesehen, die laut Schild in die Richtung führt. Also gezielt drauf angesprochen…

    Eigentlich hätte es uns stutzig machen sollen, dass sie extra ihren Mann fragen musste, ob diese spezielle Straße im Moment gesperrt ist oder nicht. Verstanden haben wir das jedenfalls erst, als wir auf einmal auf einer nicht asphaltierten Straße in engen Kurven durch einen australischen Regenwald gurken mussten und wir auf der gesamten Hinfahrt kein anderes Auto zu sehen bekamen. (Auf dem Rückweg gabs zwei – Beide offensichtlich deutlich geländetauglicher als unser Kleinwagen.) Das Highlight war schließlich eine winzige Brücke mit einem Bach drunter:

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    Da war zwar ein Schild davor, das behauptet, diese Brücke halte 10 Tonnen aus, aber irgendwie waren wir uns nicht sicher, ob die Brücke das auch wusste. Also erstmal ausgestiegen und zu Fuß inspiziert. Machte einen relativ stabilen Eindruck, auch wenn manche der Bretter nicht so ganz fest geschraubt waren. Nur weil manche Bretter am anderen Ende hochgehen, wenn man an einem Ende drauftritt, heißt das doch nicht, dass man nicht drüber fahren könnte, oder? Außerdem saß Julia grad am Steuer, so dass Geli und ich vor der Brücke stehen bleiben mussten, um den Moment auf unseren Kameras festzuhalten *gg*

    Hat also gehalten und es war Zeit für ein Gruppenfoto mit unserem tapferen Hyundai Getz.

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    Also dann weiter zum Treetop Walk. Hier gibts mal wieder nicht viel zu erzählen, muss man hat sehen. Also Video und Fotos:

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    Da ist doch was, was auf dem Foto nicht rüber kommt. Auf dem Foto, auf dem wir so seltsam nach unten schauen sind wir auf einem Abschnitt der einfach ohne Säule mitten in der Luft endet und wie wir nun wissen so schwanken soll, wie er es auch gemacht hat. Man geht darauf wie ein Besoffener…

    Direkt um die Ecke sind dann auch noch die Triplet Falls. Wovon ich euch jetzt auch einfach die Bilder präsentiere:

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    Und weil mir langsam nicht mehr einfällt, wie ich abwechslungsreich davon berichten soll, wo doch die Bilder alles sagen und ich eigentlich nur den Ort erwähnen muss, folgen nun Bilder vom Strand in Apollo Bay inklusive meinem Hüpf-Foto mit T-Shirt-Blässe wie aus dem Bilderbuch, Fotos über Apollo Bay und dann noch welche entlang der Great Ocean Road.

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    Auf dem Rückweg hatten wir dann auch die Zeit, an ein paar Verkehrsschildern halt zu machen und ein weiteres Pflicht-Foto zu machen. Ist doch echt so… Man kann nicht in Australien gewesen sein, ohne ein Foto von sich mit einem Känguru-Schild zu machen.

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    Achja, apropos Kängurus. Die gabs natürlich auch zu sehen. Das erste, was ich zu sehen bekommen hatte war leider nicht mehr besonders lebendig und das zweite war nur von hinten am Straßenrand zu sehen, bevor es ins Gebüsch verschwand, als wir vorbei fuhren. Aber am Ende unserer Tour gab es doch noch (dank eines Tipps) mehr als genug von denen zu sehen. Und zwar auf einem Golf-Platz. Jepp, ein Golf-Platz. Der ist sowohl auf dem Trainingsabschnitt, auf dem auch fremde drauf dürfen, als auch auf dem eigentlichen Golf-Parcours für Mitglieder bis oben hin mit Kängurus gefüllt. Interessanterweise stört das offenbar weder die Golfer noch die Kängurus.

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    Danach war die Tour dann aber wirklich vorbei :( Es wird echt schwer, dieses Wochenende noch zu toppen…

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